Rettungssanitäter*in ohne Einsatzerfahrung

Rettungssanitäter*in ohne Einsatzerfahrung

 

für die Wachen Heide, Pinneberg, Elmshorn, Rendsburg, Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Norderstedt und Itzehoe

Zur Besetzung unserer Rettungsmittel suchen wir zum 01. August 2022 mehrere Rettungssanitäter*innen ohne Einsatzerfahrung in Voll- und Teilzeit für den Einsatz im Krankentransport und perspektivisch in der Notfallrettung.

Das bieten wir

Wir ermöglichen Ihnen als ausgebildete/r Rettungssanitäter*in ohne Einsatzerfahrung den Berufseinstieg im Rettungsdienst. Starten Sie in einem erfahrenen Team in den verantwortungsvollen Bereich Krankentransport und sammeln Sie Einsatzerfahrungen, um später bei uns auch in der Notfallrettung tätig werden zu können. Wir organisieren und finanzieren Ihnen die Qualifikation des C1 Führerscheins, um unsere Rettungsfahrzeuge führen zu können ebenso wie regelmäßige Fort- und Weiterbildungsmaßnahmen. Entsprechend Ihrer Interessen und Fähigkeiten haben Sie die Möglichkeit sich bei uns weiterzuentwickeln.

Mehrwert für unsere Mitarbeiter*innen

Neben moderner Ausstattung (z. B. elektrohydraulischen Tragen, Tablets) bieten wir Ihnen einen sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst und eine entsprechende Vergütung nach TVöD VKA EG 4 (zzgl. Wechselschichtzulage und diverser Zuschläge). Außerdem können die Beschäftigten der RKiSH ein umfangreiches Angebot aus dem Gesundheitsmanagement nutzen (z. B. freier Eintritt in viele Schwimmbäder in unseren Versorgungsbereichen, E-Bike-Leasing, Rabatte in einzelnen Sport- und Fitnesscentern) und die aktive Einbindung in das Unternehmen durch die jährlichen Mitarbeitergespräche, die regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen, das Ideenmanagement sowie die Mitarbeit in diversen Teams (z. B. Team Desinfektion und Hygiene, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) erwarten

Flexibel und planbar

Die Vollzeit-Arbeitszeit im Einsatzdienst umfasst bei der RKiSH gemäß Tarifvertrag derzeit noch 48h/Woche inklusive Bereitschaftszeit und Pausen. Üblicherweise entsteht meist eine 4- o. 5-Tage-Woche, wobei die Schichtlängen je nach Wache und Fahrzeug variieren können. Zu den mitarbeiterfreundlichen Rahmenbedingungen gehören ein Jahresdienstplan für die bessere Planbarkeit Ihrer Freizeit, genauso wie flexible Arbeitszeitmodelle und ein Arbeitszeitkonto, welches auch das Tauschen einzelner Dienste ermöglicht. Überstunden lassen sich insbesondere in der Notfallrettung leider nicht vermeiden, werden aber wahlweise mit 130% vergütet oder dem Faktor 1,3 dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben.

Ihr Profil
  • Sie haben die Qualifikation Rettungssanitäter*in erfolgreich bestanden.
  • Sie besitzen den Führerschein Klasse B und bringen die Bereitschaft mit den Führerschein Klasse C1 zu machen.
  • Eine hohe soziale Kompetenz, Zuverlässigkeit und Teamgeist sind für Sie selbstverständlich.
  • Sie meistern Ihre Aufgaben mit dem notwendigen Durchsetzungsvermögen, aber auch mit Fingerspitzengefühl.
  • Selbstständiges Arbeiten, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke zeichnen Sie aus.
  • Die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie ein eintragsloses Führungszeugnis setzen wir zur Einstellung voraus.

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Als Rettungssanitäter*in bei der RKiSH

Qualifizierter Krankentransport und Notfallrettung sind Teamaufgaben, die von Rettungssanitätern, Rettungsassistenten, Notfallsanitätern und auch Notärzten gemeinsam und auf Augenhöhe gelöst werden. Jeder im Team wird entsprechend der gesetzlichen Anforderungen, Ausbildung und Qualifikation eingesetzt.

Nach einer qualifizierten Einarbeitungsphase absolvieren Sie zunächst Ihren C1 Führerschein und sammeln anschließend Erfahrungen als Transportbegleiter*in auf dem KTW. Die Verantwortung und Betreuung von Patienten bei einem qualifizierten Krankentransport übernehmen Rettungssanitäter eigenständig, erkennen Komplikationen und können lebensrettende Maßnahmen einleiten und mit nachgeforderten Teams die Weiterversorgung durchführen. In technischen und organisatorischen Fragestellungen unterstützen und ergänzen Rettungssanitäter die anderen Teammitglieder.

Nebenbei planen wir für Sie regelmäßige Dienste auf dem RTW, so dass Sie innerhalb eines Jahres 100 Notfalleinsätze gesammelt haben, um als RettSan 100 auch als Transportführer*in auf dem KTW Verantwortung übernehmen zu können oder bei Bedarf im Bereich der Notfallrettung eingesetzt zu werden. Im Einsatz der Notfallrettung unterstützen, assistieren und helfen Rettungssanitäter im Einsatzdienst der RKiSH Notfallsanitätern und Notärzten bei der Versorgung von Notfallpatienten. Hier dienen die SAA (Standardarbeitsanweisungen) als Leitlinie und werden im Team gemeinsam angewendet. Die Aspekte des CRM gelten für alle Teammitglieder und natürlich sind die Rettungssanitäter ein wichtiger „Mitdenker“ im Sinne einer positiven Sicherheitskultur in der Patientenversorgung.

Ihr Arbeitsort

Wir suchen für unsere Wachen in Heide, Pinneberg, Elmshorn, Rendsburg, Bad Segeberg, Kaltenkirchen, Norderstedt und Itzehoe weitere Unterstützung. Sie können uns gerne Ihren bevorzugten Arbeitsort auf den ausgeschriebenen Wachen der RKiSH nennen. Wir werden Ihre Wahl bei der Verteilung der vakanten Stellen entsprechend berücksichtigen. Das Einsatzgebiet der RKiSH hat für jeden Geschmack etwas zu bieten - direkte Lage an der Nord- oder Ostsee, in ländlicher Umgebung oder doch nahe der Ballungszentren Hamburg und Kiel. Sollten sich Ihre Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern, ist auch ein Wechsel der Rettungswache bei uns möglich.

Wie bewerben?

Die Teilnahme an unseren Auswahlverfahren erfolgt nach Reihenfolge der Bewerbungseingänge. Sichern Sie sich zeitnah Ihren Platz und senden Sie Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen (spätestens bis zum 29.05.2022) – bevorzugt per Upload oder E-Mail – an:

Formular  ausfüllen, Anlagen hochladen und sofort loslegen.

 

Bewerbungen an
Angela Hoyer

- Leiterin Personalmanagement -

Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg

Kontakt für Informationen
Melissa Freyer

- Bewerbungsmanagement -

 

 

 

Tel. 04101.516 80 54
Das Einsatzgebiet
  • Fünf Kreise: Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg
  • Einwohner: 1.130.000 
  • Fläche: 6.700 km2 - 42 Prozent des Landes Schleswig-Holstein
  • Rettungswachen: 43

 

Die Flotte
  • Rettungswagen: 106
  • Schwerlast-Rettungswagen: 1
  • Krankentransportwagen: 30
  • Notarzteinsatzfahrzeuge: 19
  • Trainings-Rettungswagen: 3

Hinzukommen Einsatzfahrzeuge für Großschadenslagen (MANV) in Form von Kommandowagen und Mannschaftstransportern.

Einbindung
  • Jährliche Mitarbeitergespräche
  • Mitarbeit in Teams
  • Mitarbeit in Projektgruppen
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Ideenmanagement
  • Regelmäßige Chats mit den Mitarbeitern und der Unternehmensleitung
  • Regelmäßige Team- und Wachenbesprechungen
Unterstützung
  • Aktivheft - Belohnung von gesundheitsbezogenen Aktivitäten 
  • Übernahme der Eintrittskosten in vielen Schwimmbädern
  • Übernahme der Startgebühr für Sportwettkämpfe (bis 40 Euro pro Wettkampf)
  • Vergünstigungen in Fitnessstudios
  • Ergonomie am Arbeitsplatz
  • Betriebssportgruppen
  • Massageangebot
  • Obst- und Gemüsekorb für die Rettungswachen oder Verwaltungsstandorte
  • Rückenschule
  • Stresstest
  • Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)
  • Psychologische Beratung
  • Ernährungsberatung
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
  • Suchthilfe und -prävention
Worauf kommt es beim Personalauswahlverfahren an?

Das Auswahlverfahren findet in Form eines ganztägigen Assessment-Centers statt. Wichitg ist uns hier die angenehme Atmosphäre - es soll ein gegenseitiger Kennenlerntag stattfinden.
Wir legen besonderen Wert darauf, dass sich Bewerber schnell in neue Situationen einfinden können und gut in einem Team arbeiten. Dabei spielen vor allem die persönliche und soziale Kompetenz eine große Rolle. Eine ausführliche Beschreibung des Auswahltages gibt es [hier].

Wie ist der Schichtdienst geregelt?

In unserem eigens entwickelten Dienstplansystem, auf Basis eines flexiblen Jahresdienstplanes, ist die oberste Priorität die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. So gehören Teilzeitarbeitsverhältnisse zur gelebten Praxis. Das liegt weit über dem Standard im Rettungsdienst. Den Rahmen dafür bildet der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Ein Vollzeit arbeitender Notfallsanitäter hat eine 48-Stunden-Woche (incl. Bereitschaftszeit und Pausen). Wie im Rettungsdienst üblich arbeiten wir mit einem Wechselschichtsystem. Dabei variieren die Schichtlängen zwischen neun und zwölf Stunden. Je nach der Anzahl der Nachtdienste, die ein Mitarbeiter regelmäßig arbeitet, hat er gemäß TVöD Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Freizeitausgleichs über ein Arbeitszeitkonto.

Erfahren Mitarbeiter im Einsatzdienst, was im Unternehmen vor sich geht?

Ja. Über betriebliche Informationen, das Intranet, unsere Mitarbeiterzeitung oder den regelmäßigen Chat mit der Unternehmensleitung. Alle Mitarbeiter haben jederzeit die Gelegenheit, besondere Themen anzusprechen, die sie momentan bewegen. Denn die RKiSH ist die Summe ihrer Mitarbeiter.

Interessieren die Ideen der Mitarbeiter?

Ohne die Mitarbeiter geht es bei uns nicht! Die Herausforderungen der Zukunft werden ganz häufig mit unseren Mitarbeitern gemeinsam erörtert. Ein Beispiel: Zum Thema Weiterentwicklung des Rettungsdienstes nach Einführung des Berufes des Notfallsanitäters, findet ein strategischer Dialog zwischen interessierten Mitarbeitern und der Unternehmensleitung statt. Hier werden Ideen dazu entwickelt und diskutiert. Außerdem existieren ein Ereignis-Meldesystem und ein betriebliches Ideenmanagement. Hier haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, direkt Einfluss zu nehmen.

Wie funktioniert die Umsetzung neuer Ideen?

Besonderen Wert legen wir auf das Projektarbeit: Jeder Wachenleiter reicht Projekt-Entwürfe ein. Die Ideen dafür liefern die Mitarbeiter der Wache. Erfolgreich durchgeführte Projekte heißen beispielsweise „Verbesserung der Zusammenarbeit mit Pflegeheimen“ oder „Critical Incident Reporting System - CIRS“.

Gibt es Lösungen für die Zukunft?

Für den gesamten Gesundheitssektor stellt der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Die RKiSH hat auf der Grundlage der Masterarbeit "Der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein im Jahr 2025"  von einem ihrer Controller Konzepte entwickelt, um dieser Aufgabe frühzeitig zu begegnen. Auch werden Ideen entwickelt, wie Transporte in Krankenhäuser reduziert werden könnten und die Bürger dennoch die benötigte Hilfe für ihre Situation bekommen. Eine Idee ist die differenzierte Notfallversorgung: Ein weiteres Einsatzmittel, welches von der Leitstelle disponiert werden kann und mit einem speziell geschulten Notfallsanitäter besetzt ist, der direkte ärztliche Expertise mittels Telekonsultation nutzen können soll.

Wie sieht bei der RKiSH Arbeitssicherheit aus?

Die Leiter der Rettungswachen werden regelmäßig zur Arbeitssicherheit geschult. Sie achten beispielsweise darauf, dass die Einsatzdienstmitarbeiter richtig heben, die Lasten verteilt sind und bei gegebenen Anlässen Helme aufgesetzt werden. Des Weiteren werden alle Wachen von der Stabsstelle Arbeitssicherheit überprüft. Alle Maßnahmen stehen detailliert in unserem Arbeitsschutzhandbuch.

Was ist das Besondere der RKiSH-Region?

Die Vielfältigkeit. Und: Bei uns kann man Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wir decken Stadt- und Landrettung ab. Mitunter haben wir auch Einsätze auf See. In den ländlichen Regionen ist es naturgemäß eher ruhiger, auf den Wachen in städtischen Gebieten haben wir eine höhere Frequenz an Einsätzen. Egal, ob nun ländlich oder städtisch: Wir sind in Norddeutschland, und das prägt uns.

Eingruppierung Mitarbeiter Einsatzdienst
  • Notfallsanitäter: EG N (enspricht P8)
  • Rettungsassistenten: EG 6
  • Rettungssanitäter (RS100): EG 4

Zum Grundgehalt kommen entsprechend der Tätigkeit Wechselschichtzulage sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge. Entsprechende Entgelttabellen und Gehaltsrechner stehen im Internet kostenlos zur Verfügung (TVöD VKA -> kommunal).

Eingruppierung Mitarbeiter Verwaltung

In der RKiSH werden alle Stellen von einer Bewertungskommission u.a. nach Qualifikation, Tätigkeit und Verantwortung bewertet und entsprechend im TVöD eingruppiert.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Jeder Bewerber erhält eine Eingangsbestätigung mit Angaben zum weiteren zeitlichen Ablauf. Nach dem Bewerbungsschluss werden alle Bewerbungen von einer Auswahlkommission ausführlich gesichtet und bewertet. Die ca. 100 Bewerber mit der besten Bewertung werden zu unserem Personalauswahlverfahren eingeladen.

Worauf kommt es beim Personalauswahlverfahren an?

Das Auswahlverfahren findet in Form eines ganztägigen Assessment-Centers statt. Wichitg ist uns hier die angenehme Atmosphäre - es soll ein gegenseitiger Kennenlerntag stattfinden.
Wir legen besonderen Wert darauf, dass sich Bewerber schnell in neue Situationen einfinden können und gut in einem Team arbeiten. Dabei spielen vor allem die persönliche und soziale Kompetenz eine große Rolle. Eins ausführliche Beschreibung des Auswahltages gibt es [hier].

Copyright 2022 Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH.