Rettungssanitäter*in auf einem Intensivtransportwagen

Rettungssanitäter*in auf einem Intensivtransportwagen

Zur Besetzung unserer Rettungsmittel suchen wir Rettungsfachkäfte mit der Berufsausbildung Rettungssanitäter*in. Die Stellen sind in Voll- oder Teilzeit zu besetzen.
Wir bieten ...

Neben vielfältigen in- und externen Weiterbildungsmöglichkeiten und moderner Ausstattung bieten wir Ihnen einen sicheren und unbefristeten Arbeitsplatz im öffentlichen Dienst. Die Stelle wird zurzeit bewertet und mindestens mit einer EG 4 (RettSan) vergütet. Ein entsprechendes Ergebnis wird zum Personalauswahlverfahren vorliegen.

Außerdem können die Beschäftigten der RKiSH ein umfangreiches Angebot aus dem Gesundheitsmanagement nutzen (z. B. freier Eintritt in viele Schwimmbäder in unseren Versorgungsbereichen, Zuschüsse zu Startgebühren von Sportwettkämpfen, Rabatte in einzelnen Sport- und Fitnesscentern) und die aktive Einbindung in das Unternehmen durch die jährlichen Mitarbeitendengespräche, das Ideenmanagement, die Mitarbeit in diversen Teams (z. B. Team Hygiene, Team PR) oder die Mitwirkung in einer der vielen bestehenden Projektgruppen erwarten. Zusätzlich erhalten alle Beschäftigten als Bestandteil der leistungsorientierten Bezahlung (LOB) gemäß TVöD die RKiSH-Card, die monatlich automatisch mit einer steuerfreien Pauschale aufgeladen wird und bspw. zum Bezahlen im norddeutschen Raum frei genutzt werden kann.

Die ursprüngliche volle Wochenarbeitszeit im Einsatzdienst von 48 Stunden gemäß TVöD (inkl. Bereitschaftszeiten und Pausen) wird bei der RKiSH durch laufend aktualisierte Betriebsvereinbarungen und abhängig von der tatsächlichen Auslastung schrittweise reduziert. Gemäß der internen Betriebsvereinbarung kann sich der Anteil der Bereitschaftszeiten anteilig verringern.

Zu den mitarbeiterfreundlichen Rahmenbedingungen gehören ein Jahresdienstplan für die bessere Planbarkeit Ihrer Freizeit, genauso wie flexible Arbeitszeitmodelle und ein Arbeitszeitkonto, welches auch das Tauschen einzelner Dienste ermöglicht. Überstunden lassen sich insbesondere in der Notfallrettung leider nicht vermeiden, werden aber wahlweise mit 130 Prozent vergütet oder dem Faktor 1,3 dem Arbeitszeitkonto gutgeschrieben.

Ihre Arbeit ...

Sie sind mit einem Beschäftigungsumfang von mindestens 50 Prozent im Intensivtransportwagen (ITW)-Team und weiteren mindestens 25 Prozent im regulären Rettungsdienst tätig. Für die ITW-Tätigkeit muss die Rettungswache Nordoe nicht zwangsläufig Ihre Stammwache sein.

In Ihrer Funktion arbeiten Sie eng mit einem ITW-Notfallsanitäter sowie einem Notarzt oder einer Notärztin zusammen. Ihr Team ist für einen Intensivtransportwagen verantwortlich und führt Intensivverlegungen durch. Sie übernehmen insbesondere die Bedienung der Fahrzeugtechnik und Fahrtätigkeiten. Weiter unterstützen Sie Ihr Team aktiv vor allem vor und nach der Transportphase sowie bei der Patientenversorgung. 

In Ihrer Rolle im ITW-Team koordinieren Sie mit Ihren Kollegen die technische und logistische Planung von Verlegungseinsätzen. Dies umfasst auch die Vorbereitung von Fahrzeugen und Materialien, die Übernahme der Patienten sowie die Gewährleistung einer sicheren, angepassten und patientenschonenden Fahrweise.

Zusammen mit dem Arzt oder der Ärztin und dem Notfallsanitäter des ITW bilden Sie auch unter stressigen Bedingungen ein zuverlässiges und belastbares Team. Dabei sind Sie stets auf mögliche kritische Situationen vorbereitet, wobei Sie auch die Grundsätze des Crew Ressource Managements beachten.

Zu Ihren weiteren Aufgaben gehört die sichere Bedienung der technischen Ausrüstung und des ITW-Transportsystems, einschließlich der gesamten Fahrzeugtechnik und die Durchführung rettungsdienstlicher Routinemaßnahmen.

Ihr Profil ...
  • Sie besitzen die Qualifikation „Rettungssanitäter*in mit Einsatzerfahrung“ und arbeiten in diesem Beruf mit Erfahrungsstatus seit mindestens 2 Jahren im Rettungsdienst.
  • Sie haben den Intensivtransportkurs gemäß den DIVI-Empfehlungen erfolgreich absolviert und arbeiten nach den aktuellen Standards und Empfehlungen.
  • Sie haben idealerweise Erfahrungen im Bereich der Intensiv-/Anästhesiepflege und/oder auf einem ITW/ITH.
  • Sie besitzen den Führerschein Klasse C oder sind bereit, diesen bis zur Einstellung zu erwerben.
  • Sie haben eine hohe Affinität zur Fahrzeugtechnik des Rettungsdienstes.
  • Sie zeichnen sich durch selbstständiges und interprofessionelles Arbeiten, Belastbarkeit und Kommunikationsstärke aus.

Die gesundheitliche Eignung zur Ausübung des Berufs sowie ein eintragsloses Führungszeugnis setzen wir zur Einstellung voraus.

Info-Webinar
Wie bewerben?

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen, inklusive aller vorhandenen Zertifikate/Nachweise oder eine Anfrage zur Hospitation senden Sie bitte bis zum 2. Juli 2024 – bevorzugt als Upload oder per E-Mail – an:

Formular ausfüllen, Anlagen hochladen und sofort loslegen.

 

Bewerbungen an
Angela Hoyer

- Leiterin Personal und Kommunikation -

Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg

Kontakt für Infos
Tim Germann

- Abteilungsleiter Einsatztaktik -

Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg

0172.440 55 73
Das Einsatzgebiet
  • Fünf Kreise: Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg
  • Einwohner*innen: 1.130.000 
  • Fläche: 6.700 km2 - 42 Prozent des Landes Schleswig-Holstein
  • Rettungswachen: 45

 

Die Flotte
  • Rettungswagen: 120
  • Schwerlast-Rettungswagen: 1
  • Krankentransportwagen: 31
  • Notarzteinsatzfahrzeuge: 20
  • Trainings-Rettungswagen: 3

Hinzukommen Einsatzfahrzeuge für Großschadenslagen (MANV) in Form von Kommandowagen und Mannschaftstransportern.

Einbindung
  • Jährliche Mitarbeitergespräche
  • Mitarbeit in Teams
  • Mitarbeit in Projektgruppen
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Ideenmanagement
  • Regelmäßige Team- und Wachenbesprechungen
Unterstützung
  • Aktivheft - Belohnung von gesundheitsbezogenen Aktivitäten 
  • Übernahme der Eintrittskosten in vielen Schwimmbädern
  • Übernahme der Startgebühr für Sportwettkämpfe (bis 40 Euro pro Wettkampf)
  • Vergünstigungen in Fitnessstudios
  • Ergonomie am Arbeitsplatz
  • Betriebssportgruppen
  • Massageangebot
  • Obst- und Gemüsekorb für die Rettungswachen oder Verwaltungsstandorte
  • Rückenschule
  • Stresstest
  • Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)
  • Psychologische Beratung
  • Ernährungsberatung
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
  • Suchthilfe und -prävention
Worauf kommt es beim Personalauswahlverfahren an?

Das Auswahlverfahren findet in Form eines ganztägigen Assessment-Centers statt. Wichitg ist uns hier die angenehme Atmosphäre - es soll ein gegenseitiger Kennenlerntag stattfinden.
Wir legen besonderen Wert darauf, dass sich Bewerber*innen schnell in neue Situationen einfinden können und gut in einem Team arbeiten. Dabei spielen vor allem die persönliche und soziale Kompetenz eine große Rolle. Eine ausführliche Beschreibung des Auswahltages gibt es [hier].

Wie ist der Schichtdienst geregelt?

In unserem eigens entwickelten Dienstplansystem, auf Basis eines flexiblen Jahresdienstplanes, ist die oberste Priorität die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. So gehören Teilzeitarbeitsverhältnisse zur gelebten Praxis. Das liegt weit über dem Standard im Rettungsdienst. Den Rahmen dafür bildet der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). In Vollzeit arbeitende NotSan haben eine 48-Stunden-Woche (inklusive Bereitschaftszeit und Pausen). Wie im Rettungsdienst üblich, arbeiten wir mit einem Wechselschichtsystem. Dabei variieren die Schichtlängen zwischen neun und zwölf Stunden. Je nach der Anzahl der regelmäßig gearbeiteten Nachtdienste besteht gemäß TVöD Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Freizeitausgleichs über ein Arbeitszeitkonto.

Wie erfahren Mitarbeiter*innen im Einsatzdienst, was im Unternehmen vor sich geht?

Über betriebliche Informationen, das Intranet, unsere Mitarbeiterzeitung oder den regelmäßigen Chat mit der Unternehmensleitung. Alle Mitarbeiter*innen haben jederzeit die Gelegenheit, besondere Themen anzusprechen, die sie momentan bewegen. Denn die RKiSH ist die Summe ihrer Mitarbeitenden.

Interessieren die Ideen der Mitarbeiter*innen?

Ohne die Mitarbeiter*innen geht es bei uns nicht! Die Herausforderungen der Zukunft werden ganz häufig mit unseren Mitarbeitenden gemeinsam erörtert. Ein Beispiel: Zum Thema Weiterentwicklung des Rettungsdienstes nach Einführung des Berufes des NotSan fand ein strategischer Dialog zwischen interessierten Mitarbeiter*innen und der Unternehmensleitung statt. Hier wurden Ideen dazu entwickelt und diskutiert. Außerdem existieren ein Ereignis-Meldesystem und ein betriebliches Ideenmanagement. Hier haben unsere Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, direkt Einfluss zu nehmen.

Wie funktioniert die Umsetzung neuer Ideen?

Besonderen Wert legen wir auf das Projektarbeit: Jede Wachenleitung reicht Projekt-Entwürfe ein. Die Ideen dafür liefern die Mitarbeitenden der Wache. Erfolgreich durchgeführte Projekte heißen beispielsweise: „Verbesserung der Zusammenarbeit mit Pflegeheimen“ oder „Critical Incident Reporting System - CIRS“.

Gibt es Lösungen für die Zukunft?

Für den gesamten Gesundheitssektor stellt der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Die RKiSH hat auf der Grundlage der Masterarbeit "Der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein im Jahr 2025"  von einem ihrer Controller Konzepte entwickelt, um dieser Aufgabe frühzeitig zu begegnen. Auch werden Ideen entwickelt, wie Transporte in Krankenhäuser reduziert werden könnten und die Bürger*innen dennoch die benötigte Hilfe für ihre Situation bekommen. Eine Idee ist die differenzierte Notfallversorgung: Ein weiteres Einsatzmittel, welches von der Leitstelle disponiert werden kann und mit einem / einer speziell geschulten NotSan besetzt ist, um direkte ärztliche Expertise mittels Telekonsultation nutzen zu können.

Wie sieht bei der RKiSH Arbeitssicherheit aus?

Die Leitungen der Rettungswachen werden regelmäßig zur Arbeitssicherheit geschult. Sie achten beispielsweise darauf, dass die Mitarbeiter*innen richtig heben, die Lasten verteilt sind und zu gegebenen Anlässen Helme aufgesetzt werden. Des Weiteren werden alle Wachen von der Stabsstelle Arbeitssicherheit überprüft. Alle Maßnahmen stehen detailliert in unserem Arbeitsschutzhandbuch.

Was ist das Besondere der RKiSH-Region?

Die Vielfältigkeit. Wir decken Stadt- und Landrettung ab. Mitunter haben wir auch Einsätze auf See. In den ländlichen Regionen ist es naturgemäß eher ruhiger, auf den Wachen in städtischen Gebieten haben wir eine höhere Frequenz an Einsätzen. Egal, ob nun ländlich oder städtisch: Wir sind in Norddeutschland, und das prägt uns. Bei uns kann man arbeiten, wo andere Urlaub machen. 

Eingruppierung Rettungsfachpersonal
  • Notfallsanitäter*innen: EG N (enspricht P8)
  • Rettungsassistent*innen: EG 6
  • Rettungssanitäter*innen (RettSan100): EG 4

Zum Grundgehalt kommen entsprechend der Tätigkeit Wechselschichtzulage sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge. Entsprechende Entgelttabellen und Gehaltsrechner stehen im Internet kostenlos zur Verfügung (TVöD VKA -> kommunal).

Eingruppierung Mitarbeiter*innen Verwaltung

In der RKiSH werden alle Stellen von einer Bewertungskommission u.a. nach Qualifikation, Tätigkeit und Verantwortung bewertet und entsprechend im TVöD eingruppiert.

Wie geht es nach der Bewerbung weiter?

Alle Bewerber*innen erhalten eine Eingangsbestätigung mit Angaben zum weiteren zeitlichen Ablauf. Nach dem Bewerbungsschluss werden die Bewerbungen von einer Auswahlkommission ausführlich gesichtet und bewertet.

Worauf kommt es beim Personalauswahlverfahren an?

Für Rettungsfachkräfte finden die Auswahlverfahren online statt. Durch eine schnelle und individuelle Terminvereinbarung, erhalten die Teilnehmenden so ohne große Wartezeit eine Rückmeldung zu ihrer Bewerbung. Auch für Bewerber*innen mit weiterem Anfahrtsweg, bietet sich die Möglichkeit ohne große Hürden mit uns persönlich in Kontakt zu treten. Eine ausführliche Beschreibung des Personalauswahlverfahrens finden Sie [hier].

Copyright 2024 Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH.