Kursleitungen für die NotSan-Ausbildung

Kursleitungen für die NotSan-Ausbildung

für die RKiSH-Akademie am Standort Heide

Zum nächstmöglichen Zeitpunkt suchen wir weitere Kursleitungen für die NotSan-Ausbildung in Voll- oder Teilzeit, die das Team unserer RKiSH-Akademie in Heide ergänzen.

Unsere Akademie...

Die RKiSH-Akademie wurde 2009 in Heide gegründet – mit dem Anspruch, Aus-, Fort- und Weiterbildung auf höchstem Niveau selbst gestalten zu können. Unser Ansatz: Theorie und Praxis gehören untrennbar zusammen. Deshalb setzen wir auf eine enge Verzahnung von schulischer Lehre und realem Einsatzgeschehen. Rund 5.000 interne und externe Teilnehmende durchlaufen jährlich etwa 350 Veranstaltungen bei uns.

Neben einer modernen Ausstattung mit Simulationstechnik, einer großzügigen Trainingshalle und eigens entwickelten Trainings-Rettungswagen (T-RTW) stehen unseren Lehrkräften ein klar strukturiertes Curriculum sowie umfangreiche Unterrichtsmaterialien zur Verfügung. Unser Curriculum stellt die Teilnehmenden in den Mittelpunkt und fördert das Prinzip des lebenslangen Lernens. Kollegiale Intervision sowie Hospitationen im Einsatzdienst sind fester Bestandteil unserer Qualitätssicherung und ausdrücklich gewünscht. Daneben arbeiten wir auch mit KI-gestützten Tools, die die Lehrkräfte beispielsweise in der Unterrichtsplanung unterstützen können.

Deine Tätigkeit als Kursleitung...

Die Aufgaben sind vielfältig.

Du...

  • planst und gestaltest die Ausbildung im Rettungsdienst, natürlich didaktisch durchdacht und praxisnah.
  • setzt moderne, handlungsorientierte Lehrmethoden ein und schaffst Lernräume, in denen eigenverantwortliches Denken und flexibles Handeln gefördert werden.
  • begleitest und unterstützt die Teilnehmenden im gesamten Lernprozess – sowohl im Unterricht als auch in der Praxis – und gehst flexibel in Lernsituationen auf sie ein.
  • übernimmst die Organisation deiner Kurse eigenständig, koordinierst Stundenpläne und behältst dabei den Überblick.
  • bereitest Prüfungen vor, führst sie durch und kümmerst dich um objektive Bewertungen und eine ordnungsgemäße Dokumentation.
  • arbeitest eng mit Praxisanleitenden, Wachenleitungen und weiteren Ansprechpersonen zusammen, um Theorie und Praxis bestmöglich zu verzahnen.
  • sorgst dafür, dass dein Unterricht stets aktuell, relevant und qualitativ hochwertig bleibt und entwickelst ihn stetig weiter.
  • bringst deine Ideen aktiv in Lehrpläne und Bildungsprozesse ein.
  • erledigst auch administrative Aufgaben wie das Ausstellen von Bescheinigungen oder das Pflegen von Unterlagen mit Sorgfalt.
  • beteiligst dich an Sitzungen, je nach persönlichen Stärken und Interessen an Arbeitsgruppen und Projekten – denn gute Bildung lebt vom Austausch.


Gestalte die Entwicklung unserer Akademie sowie der Ausbildung aktiv mit!

Das bringst du mit...
  • Du studierst gerade im fortgeschrittenen Semester Gesundheits- oder Medizinpädagogik (oder etwas Vergleichbares) – oder hast dein pädagogikbezogenes Studium bereits abgeschlossen. Erste Erfahrungen im Unterricht oder mit Simulationen sind ein Plus.
  • Du hast praktische Erfahrung im Rettungsdienst gesammelt und bist Notfallsanitäter*in – vielleicht sogar mit Zusatzqualifikation als Praxisanleiter*in.
  • Herausforderungen siehst du nicht als Problem, sondern als Einladung, kreative Ideen und neue Lösungen zu entwickeln.
  • Du bist kommunikationsstark, bringst Einfühlungsvermögen mit und begegnest Menschen auf Augenhöhe.
  • Auf dich kann man sich verlassen und im Team bist du genau da, wo du am stärksten bist.
Und das bieten wir...
  • einen unbefristeten Arbeitsplatz
  • Handlungs- und Gestaltungsspielraum
  • ein kollegiales Arbeitsklima und Gemeinschaftsgefühl
  • TVöD VKA EG 11 mit abgeschlossenem pädagogischem Studium (fortgeschritten Studierende zunächst TVöD VKA EG 10)
  • umfangreiches Gesundheitsmanagement (E-Bike-Leasing, freier Eintritt in Schwimmbäder, Betriebssportgruppen etc.)
  • attraktive Sozialleistungen (VBL-Betriebsrente, VWL, Jahressonderzahlung)
  • monatliche Leistungszulage (wahlweise: RKiSH-Card Sachbezugskarte, Kita-Zuschuss, Mobilitätszuschuss)
  • Fahrtkostenzuschüsse
  • in- und externe Weiterbildungsmöglichkeiten
  • aktive Einbindung durch Mitarbeitendengespräche, Ideenmanagement, Projektgruppen
  • später und auf Wunsch: zusätzlich anteilige Tätigkeit im Einsatzdienst
Unser Unternehmen
  • größter kommunaler Rettungsdienst und zuständig für 1,1 Mio. Menschen
  • ca. 1.600 Beschäftigte
  • über 250 NotSan-Auszubildende sowie (zukünftig) 88 RettSan-Auszubildende
  • zwei Verwaltungsstandorte
  • eigene Akademie
  • 45 Rettungswachen
  • ca. 260.000 Alarmierungen / Jahr

Wir wünschen uns Vielfalt im Unternehmen und begrüßen alle Bewerbungen unabhängig von Alter, Herkunft, Geschlecht, sexueller Identität oder Weltanschauung. Bei uns zählt die Persönlichkeit. Schwerbehinderte Bewerber*innen werden bei gleicher Eignung besonders berücksichtigt.

Du möchtest dich bewerben?

Sende deine aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen oder die Anfrage zur Hospitation bitte bevorzugt als Online-Bewerbung oder per E-Mail.

Formular ausfüllen, Anlagen hochladen und sofort loslegen.

 

Bewerbungen an
Team Bewerbungsmanagement

Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg

 

Kontakt für Infos
Henning Sander

- Leiter Akademie -




0481.785 28 41
Das Einsatzgebiet
  • Fünf Kreise: Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg
  • Einwohner*innen: 1.130.000 
  • Fläche: 6.700 km2 - 42 Prozent des Landes Schleswig-Holstein
  • Rettungswachen: 45

 

Die Flotte
  • Rettungswagen: 120
  • Schwerlast-Rettungswagen: 1
  • Krankentransportwagen: 31
  • Notarzteinsatzfahrzeuge: 20
  • Trainings-Rettungswagen: 3

Hinzukommen Einsatzfahrzeuge für Großschadenslagen (MANV) in Form von Kommandowagen und Mannschaftstransportern.

Einbindung
  • Jährliche Mitarbeitergespräche
  • Mitarbeit in Teams
  • Mitarbeit in Projektgruppen
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Ideenmanagement
  • Regelmäßige Team- und Wachenbesprechungen
Worauf kommt es beim Personalauswahlverfahren an?

Das Auswahlverfahren findet in Form eines ganztägigen Assessment-Centers statt. Wichtig ist uns hier die angenehme Atmosphäre - es soll ein gegenseitiger Kennenlerntag stattfinden.
Wir legen besonderen Wert darauf, dass sich Bewerber*innen schnell in neue Situationen einfinden können und gut in einem Team arbeiten. Dabei spielen vor allem die persönliche und soziale Kompetenz eine große Rolle. Eine ausführliche Beschreibung des Auswahltages gibt es [hier].

Wie ist der Schichtdienst geregelt?

In unserem eigens entwickelten Dienstplansystem, auf Basis eines flexiblen Jahresdienstplans, ist die oberste Priorität die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. So gehören Teilzeitarbeitsverhältnisse zur gelebten Praxis. Das liegt weit über dem Standard im Rettungsdienst. Den Rahmen dafür bildet der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Die Wochenstundenzahl (inklusive Bereitschaftszeit) berechnet sich anhand der Auslastung der jeweiligen Schichten auf einer Wache: je höher die Auslastung, desto weniger Bereitschaftszeit – bis hin zum Wegfall der Bereitschaftszeit bei Vollauslastung. Wie im Rettungsdienst üblich, arbeiten wir mit einem Wechselschichtsystem. Dabei variieren die Schichtlängen zwischen acht und zwölf Stunden. Je nach der Anzahl der regelmäßig gearbeiteten Nachtdienste besteht gemäß TVöD Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Freizeitausgleichs über ein Arbeitszeitkonto.

Wie erfahren Mitarbeiter*innen im Einsatzdienst, was im Unternehmen vor sich geht?

Über betriebliche Informationen, das Intranet, unsere Mitarbeiterzeitung oder den regelmäßigen Chat mit der Unternehmensleitung. Alle Mitarbeiter*innen haben jederzeit die Gelegenheit, besondere Themen anzusprechen, die sie momentan bewegen. Denn die RKiSH ist die Summe ihrer Mitarbeitenden.

Interessieren die Ideen der Mitarbeiter*innen?

Ohne die Mitarbeiter*innen geht es bei uns nicht! Die Herausforderungen der Zukunft werden ganz häufig mit unseren Mitarbeitenden gemeinsam erörtert. Ein Beispiel: Zum Thema Weiterentwicklung des Rettungsdienstes nach Einführung des Berufes des NotSan fand ein strategischer Dialog zwischen interessierten Mitarbeiter*innen und der Unternehmensleitung statt. Hier wurden Ideen dazu entwickelt und diskutiert. Außerdem existieren ein Ereignis-Meldesystem und ein betriebliches Ideenmanagement. Hier haben unsere Mitarbeiter*innen die Möglichkeit, direkt Einfluss zu nehmen.

Wie funktioniert die Umsetzung neuer Ideen?

Besonderen Wert legen wir auf das Projektarbeit: Jede Wachenleitung reicht Projekt-Entwürfe ein. Die Ideen dafür liefern die Mitarbeitenden der Wache. Erfolgreich durchgeführte Projekte heißen beispielsweise: „Verbesserung der Zusammenarbeit mit Pflegeheimen“ oder „Critical Incident Reporting System - CIRS“.

Gibt es Lösungen für die Zukunft?

Für den gesamten Gesundheitssektor stellt der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Die RKiSH erstellt frühzeitig wissenschaftliche Prognosen, um beispielsweise die Zunahme der Einsatzzahlen für die Zukunft zu prognostizieren und darauf reagieren zu können. Entsprechende Maßnahmen der RKiSH im Rahmen einer differenzierten Notfallversorgung sind beispielsweise die Einführung der Telemedizin oder der Einsatz von Akut-Einsatzfahrzeugen bei subakuten Hilfeersuchen, die mit einem/einer speziell geschulten Notfallsanitäter*in besetzt sind, um Ressourcen zu schonen.

Wie sieht bei der RKiSH Arbeitssicherheit aus?

Die Leitungen der Rettungswachen werden regelmäßig zur Arbeitssicherheit geschult. Sie achten beispielsweise darauf, dass die Mitarbeiter*innen richtig heben, die Lasten verteilt sind und zu gegebenen Anlässen Helme aufgesetzt werden. Des Weiteren werden alle Wachen von der Stabsstelle Arbeitssicherheit überprüft. Alle Maßnahmen stehen detailliert in unserem Arbeitsschutzhandbuch.

Was ist das Besondere der RKiSH-Region?

Die Vielfältigkeit. Wir decken Stadt- und Landrettung ab. Mitunter haben wir auch Einsätze auf See. In den ländlichen Regionen ist es naturgemäß eher ruhiger, auf den Wachen in städtischen Gebieten haben wir eine höhere Frequenz an Einsätzen. Egal, ob nun ländlich oder städtisch: Wir sind in Norddeutschland, und das prägt uns. Bei uns kann man arbeiten, wo andere Urlaub machen. 

Eingruppierung Rettungsfachpersonal
  • Notfallsanitäter*innen: EG N (enspricht P8)
  • Rettungsassistent*innen: EG 6
  • Rettungssanitäter*innen (RettSan100): EG 4

Zum Grundgehalt kommen entsprechend der Tätigkeit Wechselschichtzulage sowie Nacht-, Sonn- und Feiertagszuschläge. Entsprechende Entgelttabellen und Gehaltsrechner stehen im Internet kostenlos zur Verfügung (TVöD VKA -> kommunal).

Eingruppierung Mitarbeiter*innen Verwaltung

In der RKiSH werden alle Stellen von einer Bewertungskommission u.a. nach Qualifikation, Tätigkeit und Verantwortung bewertet und entsprechend im TVöD eingruppiert.

Copyright 2026 Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH.