Ausbildung Rettungssanitäter*in

Ausbildung Rettungssanitäter*in

Zum 12.09. und 17.10.2022 bieten wir jeweils 22 Ausbildungsplätze zum/zur Rettungssanitäter*in mit anschließender Übernahme in ein Arbeitsverhältnis an unseren Rettungswachen an.

Als mitarbeiterorientierter, kompetenter und dynamischer Dienstleister ist die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH verantwortlich für die Notfallrettung und den qualifizierten Krankentransport von ca. 1.130.000 Bürgern. Als Deutschlands größter kommunaler Rettungsdienst versorgen und befördern wir unsere Patienten in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg mit über 225.000 Alarmierungen im Jahr. Zur Erledigung dieser verantwortungsvollen Aufgabe beschäftigt die RKiSH ca. 1.400 Mitarbeiter. Die Unternehmensstruktur ist mit derzeit 43 Rettungswachen, zwei Verwaltungsstandorten und der eigenen Akademie dezentral und bedarfsorientiert.

Unser Ausbildungsangebot

Wir bilden für unseren eigenen Bedarf aus und wünschen uns Rettungssanitäter*innen, die möglichst langfristig bei uns im Unternehmen bleiben. Dafür erwartet Sie eine gut organisierte und abwechslungsreiche Ausbildung in einem verantwortungsvollen Beruf. Wir organisieren Ihre theoretische Ausbildung an unserer Akademie und die praktische Ausbildung in unseren Kooperationskliniken sowie unseren Rettungswachen und darüber hinaus die C1 Ausbildung an der Fahrschule.

Die vergütete Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter*in umfasst bei der RKiSH, über die vorgeschriebenen theoretisch-praktische Ausbildung von 240 Unterrichtseinheiten hinaus, auch Einweisungen in Themenfelder wie Digitalfunk, Medizingeräte und Hygieneaspekte, so dass Sie zunächst sechs Wochen in Heide an der Akademie sein werden. 80 Stunden praktische Ausbildung in einem unserer Kooperationskrankenhäuser sowie 160 Stunden auf einer unserer Rettungswachen schließen sich an, bevor Sie dann nach einer Prüfungsvorbereitung von 40 Stunden Ihre Prüfung ablegen. Nach erfolgreich bestandener Prüfung erhalten Sie die Eingruppierung in die EG 4 TvöD VKA. Danach folgen der durch uns finanzierte und organisierte C1-Führerschein sowie das Absolvieren der in Schleswig-Holstein vorgeschriebenen 100 Notfalleinsätze für die Qualifikation RettSan100.

Die RKiSH verfügt hauptsächlich über Rettungswagen als sogenannte Mehrzweckfahrzeuge. Auf diesen bilden Sie gemeinsam mit einem ausgebildeten Notfallsanitäter ein Team, in welchem Sie assistierende Aufgaben übernehmen und das Rettungsmittel fahren werden. In Ihren Diensten besetzen Sie zu Beginn vorwiegend den KTW und sammeln darüber hinaus Einsatzerfahrung auf dem RTW.

Die RKiSH übernimmt Ihre Ausbildungskosten für die theoretische Ausbildung sowie die Führerscheinkosten, da wir langfristig und in die Zukunft gerichtet mit Ihnen planen. Sollte das Ausbildungsverhältnis vorzeitig beendet oder das im Anschluss angebotene Arbeitsverhältnis nicht angetreten oder innerhalb von zwölf Monaten beendet werden, müssen die Ausbildungskosten teilweise oder vollständig zurückerstattet werden.

Als Auszubildende*r und Mitarbeiter*in der RKiSH können Sie ein umfangreiches Angebot aus dem Gesundheitsmanagement nutzen (z. B. freier Eintritt in viele Schwimmbäder in unseren Versorgungsbereichen, Rabatte in einzelnen Sport- und Fitnesscentern, E-Bike-Leasing) und die aktive Einbindung in das Unternehmen durch die jährlichen Mitarbeitergespräche, die regelmäßigen Mitarbeiterbefragungen, das Ideenmanagement, die Mitarbeit in diversen Teams (z. B. Team Desinfektion und Hygiene, Team Presse- und Öffentlichkeitsarbeit) erwarten.

Die Vollzeit-Arbeitszeit im Einsatzdienst umfasst bei der RKiSH gemäß Tarifvertrag noch 48h/Woche inklusive Bereitschaftszeit und Pausen. Üblicherweise entsteht meist eine 4-5Tage Woche, wobei die Schichtlängen je nach Rettungswache und Fahrzeug variieren können. Die Arbeits-/Unterrichtszeit an der Akademie umfasst 39h/Woche. Zu den mitarbeiterfreundlichen Rahmenbedingungen gehören ein Jahresdienstplan für die bessere Planbarkeit Ihrer Freizeit, genauso wie ein Arbeitszeitkonto, welches auch das Tauschen einzelner Dienste ermöglicht.

Der Standort Ihrer Rettungswache

Das Einsatzgebiet der RKiSH mit ihren 43 Rettungswachen hat für jeden Geschmack etwas zu bieten - direkte Lage an der Nord- oder Ostsee, in ländlicher Umgebung oder doch nahe der Ballungszentren Hamburg und Kiel. Sie können uns im Auswahlverfahren Ihren bevorzugten Einsatzort in der RKiSH nennen. Wir werden Ihre Wahl bei der Verteilung der vakanten Stellen entsprechend berücksichtigen. Sollten sich Ihre Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern, ist auch ein Wechsel der Rettungswache bei uns möglich.

Unsere Akademie

Die RKiSH verfügt über eine eigene Akademie in Heide, um den eigenen Ansprüchen an qualitativer Aus-, Fort- und Weiterbildung gerecht werden zu können.

Wir verfolgen ein ganzheitliches Konzept, um die Lehre auch in den aktiven Rettungsdienst einzubringen. Neben moderner Simulationstechnik, einer Trainingshalle und dem selbstentwickelten Trainings-Rettungswagen (T-RTW) stehen den Auszubildenden erfahrene Pädagogen mit innovativen Unterrichtsmethoden zur Seite, die beim Erlernen und Anwenden der Inhalte unterstützen und Sie optimal für den Einsatzdienst vorbereiten.

Das bringen Sie mit
  • Idealerweise mittlerer Schulabschluss oder Abitur
  • hohe soziale Kompetenz
  • Freude am Umgang mit Menschen jeden Alters, jeder Religion oder Weltanschauung, jeder Herkunft und jeden Geschlechts
  • Teamarbeit und soziales Engagement sind Ihnen wichtig
  • Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und spürbares Verantwortungsbewusstsein
  • Bereitschaft, auch an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht für andere Menschen da zu sein
  • gesundheitliche Eignung (wird vom betriebsärztlichen Dienst zur Einstellung festgestellt)
  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag (am Tag der Einstellung erforderlich)
  • Führerschein Klasse B zum Tag der Ausbildung
  • Erste-Hilfe-Schein (9 UE a 45 Minuten, am ersten Tag der Ausbildung erforderlich, nicht älter als 6 Monate)
Das bieten wir
  • vergütete Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter*in
  • über die vorgeschriebenen theoretisch-praktische Ausbildung von 240 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten hinaus, erfolgen Einweisungen in Themenfelder wie
    • Digitalfunk
    • Medizingeräte
    • Hygieneaspekte
  • 80 Stunden praktische Ausbildung in einem unserer Kooperationskrankenhäuser
  • 160 Stunden auf einer unserer Rettungswachen
  • Prüfungsvorbereitung von 40 Stunden
  • durch die RKiSH finanzierter und organisierter C1-Führerschein
  • absolvieren der in Schleswig-Holstein vorgeschriebenen 100 Notfalleinsätze für die Qualifikation RettSan100

Schon gewusst?

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Bewerbungen

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 07.07.2022 - bevorzugt per E-Mail oder als Upload - an:

Formular  ausfüllen, Anlagen hochladen und sofort loslegen.

 

Bewerbungen an
Angela Hoyer

- Leiterin Personalmanagement -

Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg

Kontakt für Informationen
Melissa Freyer

- Bewerbungsmanagement -

 

 

 

Tel. 04101.516 80 54
Formale Anforderungen
  • Erster Allgemeinbildender Schulabschluss (ESA) oder eine gleichwertige Schulausbildung, alternativ eine abgeschlossene Berufsausbildung
  • Gesundheitliche Eignung (wird durch unsere arbeitsmedizinischen Dienst festgestellt) 
  • Führerschein Klasse B zum ersten Tag der Ausbildung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen zum Tag der Einstellung 
Persönliche Eignung
  • Teamfähigkeit
  • Empathie
  • Hohe Auffassungsgabe
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbstständigkeit
Wie ist der Schichtdienst geregelt?

In unserem eigens entwickelten Dienstplansystem, auf Basis eines flexiblen Jahresdienstplanes, ist die oberste Priorität die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. So gehören Teilzeitarbeitsverhältnisse zur gelebten Praxis. Das liegt weit über dem Standard im Rettungsdienst. Den Rahmen dafür bildet der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Ein Vollzeit arbeitender Notfallsanitäter hat eine 48-Stunden-Woche (incl. Bereitschaftszeit und Pausen). Wie im Rettungsdienst üblich arbeiten wir mit einem Wechselschichtsystem. Dabei variieren die Schichtlängen zwischen neun und zwölf Stunden. Je nach der Anzahl der Nachtdienste, die ein Mitarbeiter regelmäßig arbeitet, hat er gemäß TVöD Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Freizeitausgleichs über ein Arbeitszeitkonto.

Erfahren Mitarbeiter im Einsatzdienst, was im Unternehmen vor sich geht?

Ja. Über betriebliche Informationen, das Intranet, unsere Mitarbeiterzeitung oder den regelmäßigen Chat mit der Unternehmensleitung. Alle Mitarbeiter haben jederzeit die Gelegenheit, besondere Themen anzusprechen, die sie momentan bewegen. Denn die RKiSH ist die Summe ihrer Mitarbeiter.

Interessieren die Ideen der Mitarbeiter?

Ohne die Mitarbeiter geht es bei uns nicht! Die Herausforderungen der Zukunft werden ganz häufig mit unseren Mitarbeitern gemeinsam erörtert. Ein Beispiel: Zum Thema Weiterentwicklung des Rettungsdienstes nach Einführung des Berufes des Notfallsanitäters, findet ein strategischer Dialog zwischen interessierten Mitarbeitern und der Unternehmensleitung statt. Hier werden Ideen dazu entwickelt und diskutiert. Außerdem existieren ein Ereignis-Meldesystem und ein betriebliches Ideenmanagement. Hier haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, direkt Einfluss zu nehmen.

Wie funktioniert die Umsetzung neuer Ideen?

Besonderen Wert legen wir auf das Projektarbeit: Jeder Wachenleiter reicht Projekt-Entwürfe ein. Die Ideen dafür liefern die Mitarbeiter der Wache. Erfolgreich durchgeführte Projekte heißen beispielsweise „Verbesserung der Zusammenarbeit mit Pflegeheimen“ oder „Critical Incident Reporting System - CIRS“.

Gibt es Lösungen für die Zukunft?

Für den gesamten Gesundheitssektor stellt der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Die RKiSH hat auf der Grundlage der Masterarbeit "Der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein im Jahr 2025"  von einem ihrer Controller Konzepte entwickelt, um dieser Aufgabe frühzeitig zu begegnen. Auch werden Ideen entwickelt, wie Transporte in Krankenhäuser reduziert werden könnten und die Bürger dennoch die benötigte Hilfe für ihre Situation bekommen. Eine Idee ist die differenzierte Notfallversorgung: Ein weiteres Einsatzmittel, welches von der Leitstelle disponiert werden kann und mit einem speziell geschulten Notfallsanitäter besetzt ist, der direkte ärztliche Expertise mittels Telekonsultation nutzen können soll.

Wie sieht bei der RKiSH Arbeitssicherheit aus?

Die Leiter der Rettungswachen werden regelmäßig zur Arbeitssicherheit geschult. Sie achten beispielsweise darauf, dass die Einsatzdienstmitarbeiter richtig heben, die Lasten verteilt sind und bei gegebenen Anlässen Helme aufgesetzt werden. Des Weiteren werden alle Wachen von der Stabsstelle Arbeitssicherheit überprüft. Alle Maßnahmen stehen detailliert in unserem Arbeitsschutzhandbuch.

Was ist das Besondere der RKiSH-Region?

Die Vielfältigkeit. Und: Bei uns kann man Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wir decken Stadt- und Landrettung ab. Mitunter haben wir auch Einsätze auf See. In den ländlichen Regionen ist es naturgemäß eher ruhiger, auf den Wachen in städtischen Gebieten haben wir eine höhere Frequenz an Einsätzen. Egal, ob nun ländlich oder städtisch: Wir sind in Norddeutschland, und das prägt uns.

Copyright 2022 Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH.