Ausbildung Rettungssanitäter*in

Ausbildung Rettungssanitäter*in

- ideal auch für die Überbrückung von Wartesemestern -

Zum 25.04.2022 bieten wir 22 Ausbildungsplätze Rettungssanitäter*in mit anschließender Übernahme in ein Arbeitsverhältnis an unseren Rettungswachen an.

Als mitarbeiterorientierter, innovativer und dynamischer Dienstleister ist die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH verantwortlich für die Notfallrettung und den qualifizierten Krankentransport von 1.130.000 Bürgern. Als Deutschlands größter kommunaler Rettungsdienst versorgt und befördert sie als alleiniger Leistungserbringer die Patienten in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg mit 210.000 Alarmierungen im Jahr. Zur Erledigung ihrer Aufgabe beschäftigt die RKiSH über 1.300 Mitarbeiter. Die Unternehmensstruktur ist mit derzeit 42 Rettungswachen, zwei Verwaltungsstandorten und der eigenen Akademie dezentral und bedarfsorientiert.

Der Standort Ihrer Rettungswache

Gern können Sie uns im Auswahlverfahren Ihren bevorzugten Einsatzort in der RKiSH nennen. Wir werden Ihre Wahl bei der Verteilung der vakanten Stellen entsprechend berücksichtigen. Das Einsatzgebiet der RKiSH hat für jeden Geschmack etwas zu bieten - direkte Lage an der Nord- oder Ostsee, in ländlicher Umgebung oder doch nahe der Ballungszentren Hamburg und Kiel. Sollten sich Ihre Bedürfnisse im Laufe der Zeit ändern, ist auch ein Wechsel der Rettungswache bei uns möglich.

Unsere Akademie

Die Akademie der RKiSH wurde 2009 in Heide gegründet, um den eigenen Ansprüchen an qualitative Aus-, Fort- und Weiterbildung gerecht werden zu können. Wir verfolgen ein ganzheitliches Konzept, um die Lehre auch in den aktiven Rettungsdienst einzubringen. Mehr als 5.000 in- und externe Teilnehmer werden hier jährlich geschult.
Neben moderner Simulationstechnik und innovativer Unterrichtsmethoden stehen den Auszubildenden ausgebildete Pädagogen zur Seite, die beim Erlernen und Anwenden der Inhalte unterstützen.

Das bringen Sie mit
  • idealerweise Abitur oder mittlerer Schulabschluss
  • hohe soziale Kompetenz
  • Freude am Umgang mit Menschen jeden Alters, jeder Religion oder Weltanschauung, jeder Herkunft und jeden Geschlechts
  • Teamarbeit und soziales Engagement sind Ihnen wichtig
  • Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und spürbares Verantwortungsbewusstsein
  • Bereitschaft, auch an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht für andere Menschen da zu sein
  • gesundheitliche Eignung (wird vom betriebsärztlichen Dienst zur Einstellung festgestellt)
  • Polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag (am Tag der Einstellung erforderlich)
  • Führerschein Klasse B zum Tag der Ausbildung
  • Erste-Hilfe-Schein (9 UE mit je 45 Minuten, am ersten Tag der Ausbildung erforderlich)
Das bieten wir
  • vergütete Ausbildung zum/zur Rettungssanitäter*in
  • über die vorgeschriebenen theoretisch-praktische Ausbildung von 240 Unterrichtseinheiten zu 45 Minuten hinaus, erfolgen Einweisungen in Themenfelder wie
    • Digitalfunk
    • Medizingeräte
    • Hygieneaspekte
  • 80 Stunden praktische Ausbildung in einem unserer Kooperationskrankenhäuser
  • 160 Stunden auf einer unserer Rettungswachen
  • Prüfungsvorbereitung von 40 Stunden
  • durch die RKiSH finanzierter und organisierter C1-Führerschein
  • absolvieren der in Schleswig-Holstein vorgeschriebenen 100 Notfalleinsätze für die Qualifikation RettSan100

Schon gewusst?

0

Wachen

0

RTW

Sie wollen noch mehr Infos zur RKiSH und zur Ausbildung bei uns? Dann nehmen Sie an unserem Webinar teil!

Die Plätze an den beiden Terminen am 18.11. und am 25.11. sind begrenzt. Sollte das Interesser größer sein, als die Anzahl der Plätze, werden wir weitere Termine anbieten.

Bewerbungen

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie bitte bis zum 12.12.2021 - bevorzugt per E-Mail oder als Upload - an:

Formular  ausfüllen, Anlagen hochladen und sofort loslegen.

 

Bewerbungen an
Angela Hoyer

- Leiterin Personalmanagement -

Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg

Kontakt für Informationen
Melissa Freyer

- Bewerbungsmanagement -

 

 

 

Tel. 04101.516 80 54
Formale Anforderungen
  • mindestens Erster Allgemeinbildender Schulabschluss - ESA
  • Gesundheitliche Eignung (wird durch unsere arbeitsmedizinischen Dienst festgestellt) 
  • Führerschein Klasse B zum ersten Tag der Ausbildung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen zum Tag der Einstellung 
Persönliche Eignung
  • Teamfähigkeit
  • Empathie
  • Hohe Auffassungsgabe
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbstständigkeit
Wie ist der Schichtdienst geregelt?

In unserem eigens entwickelten Dienstplansystem, auf Basis eines flexiblen Jahresdienstplanes, ist die oberste Priorität die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. So gehören Teilzeitarbeitsverhältnisse zur gelebten Praxis. Das liegt weit über dem Standard im Rettungsdienst. Den Rahmen dafür bildet der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Ein Vollzeit arbeitender Notfallsanitäter hat eine 48-Stunden-Woche (incl. Bereitschaftszeit und Pausen). Wie im Rettungsdienst üblich arbeiten wir mit einem Wechselschichtsystem. Dabei variieren die Schichtlängen zwischen neun und zwölf Stunden. Je nach der Anzahl der Nachtdienste, die ein Mitarbeiter regelmäßig arbeitet, hat er gemäß TVöD Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Freizeitausgleichs über ein Arbeitszeitkonto.

Erfahren Mitarbeiter im Einsatzdienst, was im Unternehmen vor sich geht?

Ja. Über betriebliche Informationen, das Intranet, unsere Mitarbeiterzeitung oder den regelmäßigen Chat mit der Unternehmensleitung. Alle Mitarbeiter haben jederzeit die Gelegenheit, besondere Themen anzusprechen, die sie momentan bewegen. Denn die RKiSH ist die Summe ihrer Mitarbeiter.

Interessieren die Ideen der Mitarbeiter?

Ohne die Mitarbeiter geht es bei uns nicht! Die Herausforderungen der Zukunft werden ganz häufig mit unseren Mitarbeitern gemeinsam erörtert. Ein Beispiel: Zum Thema Weiterentwicklung des Rettungsdienstes nach Einführung des Berufes des Notfallsanitäters, findet ein strategischer Dialog zwischen interessierten Mitarbeitern und der Unternehmensleitung statt. Hier werden Ideen dazu entwickelt und diskutiert. Außerdem existieren ein Ereignis-Meldesystem und ein betriebliches Ideenmanagement. Hier haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, direkt Einfluss zu nehmen.

Wie funktioniert die Umsetzung neuer Ideen?

Besonderen Wert legen wir auf das Projektarbeit: Jeder Wachenleiter reicht Projekt-Entwürfe ein. Die Ideen dafür liefern die Mitarbeiter der Wache. Erfolgreich durchgeführte Projekte heißen beispielsweise „Verbesserung der Zusammenarbeit mit Pflegeheimen“ oder „Critical Incident Reporting System - CIRS“.

Gibt es Lösungen für die Zukunft?

Für den gesamten Gesundheitssektor stellt der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Die RKiSH hat auf der Grundlage der Masterarbeit "Der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein im Jahr 2025"  von einem ihrer Controller Konzepte entwickelt, um dieser Aufgabe frühzeitig zu begegnen. Auch werden Ideen entwickelt, wie Transporte in Krankenhäuser reduziert werden könnten und die Bürger dennoch die benötigte Hilfe für ihre Situation bekommen. Eine Idee ist die differenzierte Notfallversorgung: Ein weiteres Einsatzmittel, welches von der Leitstelle disponiert werden kann und mit einem speziell geschulten Notfallsanitäter besetzt ist, der direkte ärztliche Expertise mittels Telekonsultation nutzen können soll.

Wie sieht bei der RKiSH Arbeitssicherheit aus?

Die Leiter der Rettungswachen werden regelmäßig zur Arbeitssicherheit geschult. Sie achten beispielsweise darauf, dass die Einsatzdienstmitarbeiter richtig heben, die Lasten verteilt sind und bei gegebenen Anlässen Helme aufgesetzt werden. Des Weiteren werden alle Wachen von der Stabsstelle Arbeitssicherheit überprüft. Alle Maßnahmen stehen detailliert in unserem Arbeitsschutzhandbuch.

Was ist das Besondere der RKiSH-Region?

Die Vielfältigkeit. Und: Bei uns kann man Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wir decken Stadt- und Landrettung ab. Mitunter haben wir auch Einsätze auf See. In den ländlichen Regionen ist es naturgemäß eher ruhiger, auf den Wachen in städtischen Gebieten haben wir eine höhere Frequenz an Einsätzen. Egal, ob nun ländlich oder städtisch: Wir sind in Norddeutschland, und das prägt uns.

Copyright 2021 Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH.