Ausbildung Notfallsanitäter*in

Zum 01.08. und 01.10.2020 bieten wir jeweils 22 Plätze für die Ausbildung Notfallsanitäter*in 

an der staatlich anerkannten Akademie der RKiSH an. Sie erlernen einen anspruchsvollen und krisensicheren Beruf beim größten kommunalen Anbieter für den Rettungsdienst.

 

Die Rettungsdienst-Kooperation in Schleswig-Holstein ist seit ihrer Gründung im Jahr 2005 ein junges, dynamisches und mitarbeiterorientiertes Unternehmen. Sie umfasst 44 Rettungswachen und mehr als 1.200 Mitarbeiter in den Kreisen Dithmarschen, Pinneberg, Rendsburg-Eckernförde, Segeberg und Steinburg. Um fortwährend den höchsten Qualitätsstandards gerecht zu werden, nehmen wir die Ausbildung unseres Nachwuchses sehr ernst. Denn hier werden die Grundlagen für eine qualitativ hochwertige Patientenversorgung im Einsatzdienst geschaffen. Die Förderung von Lernen ist damit ein zentraler Pfeiler unserer Unternehmensphilosophie.

Sie erlernen einen anspruchsvollen und krisensicheren Beruf beim größten kommunalen Anbieter für den Rettungsdienst in Deutschland. Dafür besitzen Sie Einfühlungsvermögen, eine schnelle Auffassungsgabe, Verantwortungsbewusstsein und die Lust, im Team zu arbeiten.

Die Ausbildung

Im Rettungsdienst braucht man beides: theoretisches Wissen und praktische Erfahrung. Die Ausbildung Notfallsanitäter*in verbindet dies von Anfang an. Unsere Auszubildenden lernen abwechselnd in der RKiSH-Akademie in Heide (1920 h), in einem unserer Kooperations-Krankenhäuser (720 h) und auf der Rettungswache (1960 h). Grundlage unserer Aus-, Fort- und Weiterbildungen ist das pädagogische Konzept der Handlungsorientierung. Der handlungsorientierte Unterricht bezieht sich dabei auf konkretes berufliches Handeln. Das Lernen erfolgt unter aktiver Beteiligung der Lernenden. Über die drei Jahre steuern und kontrollieren sie ihre Lernprozesse und Ausarbeitungsformen in unterschiedlichen Ausprägungen selbst, sodass auch überfachliche Kompetenzen gestärkt und entwickelt werden. Zusätzlich erweitern unsere Auszubildenden ihre Kompetenzen auch an modernen Patientensimulatoren und in unseren Trainingsrettungswagen (T-RTW).

Das bieten wir

  • eine dreijährige, nach TVAöD (Pflege) vergütete Ausbildung zum Notfallsanitäter mit der Aussicht auf eine unbefristete Übernahme in die RKiSH
  • theoretischer und praktischer Unterricht mit modernem Equipment (z. B. Trainingshalle und T-RTW)
  • pädagogisch ausgebildet und geprüfte Lehrkräfte auf dem neuesten Stand der rettungsdienstlichen Lehre
  • integrierter ITLS-Kurs
  • C1-Führerschein
  • Fahrtkostenunterstützung für die Blockwochen in der Akademie und in der Klinik

Bewerbungen an:


Rettungsdienst-Kooperation
in Schleswig-Holstein (RKiSH) gGmbH

Angela Hoyer

- Leiterin Personalmanagement -
Moltkestraße 10
25421 Pinneberg
E-Mail: karriere@rkish.de

Ausbildungsbeginn und Ort

Insgesamt bietet die RKiSH ab 2020 pro Jahr 88 Ausbildungsplätze für die Berufsausbildung Notfallsanitäter*in an. Jeweils 22 Plätze zum 01.02., 01.04., 01.08. und 01.10.. Um die Vergabe der Plätze möglichst zeitnah umsetzen zu können, gibt es hierfür zwei Bewerbungsphasen im Jahr. Von Dezember bis zum 15.07. kann man sich für die Ausbildungsplätze im Februar und April des Folgejahres bewerben, im Anschluss daran bis zum 30.11. für die Plätze im August- und Oktober-Kurs. Jede/r Bewerber*in erhält selbstverständlich eine Eingangsbestätigung mit einem Hinweis zum weiteren Verlauf. Wir sichten und bewerten die Bewerbungsunterlagen erst nach Ablauf der jeweiligen Bewerbungsfrist, so dass es keine Rolle spielt, ob Sie sich früh oder spät bei uns bewerben.


Die Auswahlverfahren finden bei uns ganztägig statt. Hier wollen wir nicht nur unsere Bewerber*innen besser kennenlernen, auch sollen sich diese an praktischen und theoretischen Stationen ausprobieren können. Denn auch sie sollen nach dem Tag für sich selbst eine Entscheidung treffen können, ob Notfallsanitäter*in der richtige Ausbildungsberuf für sie ist. An diesem Tag erfragen wir ebenfalls die gewünschte Rettungswache für die drei Jahre sowie den Wunschbeginn der Ausbildung.

Mitten in der Realität

Neben den theoretischen Inhalten wie dem Durchführen lebensrettender Maßnahmen nimmt die Praxis viel Raum ein: Anästhesie, Notaufnahme, Kinder- oder Intensivmedizin im Krankenhaus sowie der Einsatz im Rettungswagen gehören fast von Anfang an dazu.

Überall im Einsatz

Notfallsanitäter helfen Patienten in Notfall- und Ausnahmesituationen und begleiten hilfsbedürftige Menschen. Sie arbeiten im Rettungsdienst, bei Feuerwehren oder Katastrophenhilfswerken. Aufbauend auf dem Notfallsanitäter sind bei uns weitere Qualifizierungen für Sie möglich:

  • Führungskraft im Rettungsdienst (FKQ)
  • Ausbilder im Rettungsdienst (Praxisanleitung)
  • Hygienebeauftragter im Rettungsdienst
  • Organisatorische Leitung Rettungsdienst (OrgL)
  • Medizinprodukte-Beauftragter im Rettungsdienst
  • ...und vieles mehr

Ihr Profil

  • Sie haben mindestens den mittleren Schulabschluss erworben oder alternativ den ersten allgemeinbildenden Abschluss mit einer abgeschlossenen, mindestens zweijährigen Berufsausbildung.
  • Sie haben zum Tag der Einstellung den Führerschein Klasse B (BF17).
  • Der Umgang mit Menschen jeden Alters, jeder Religion oder Weltanschauung, jeder Herkunft und jeden Geschlechts macht Ihnen Spaß und Sie haben Freude am Kommunizieren.
  • Teamarbeit und soziales Engagement sind Ihnen wichtig.
  • Zuverlässigkeit, Lernbereitschaft und spürbares Verantwortungsbewusstsein zeichnen Sie aus.
  • Sie sind bereit auch an Wochenenden, Feiertagen und in der Nacht für andere Menschen da zu sein.
  • Ein polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintrag und die Bescheinigung der gesundheitlichen Eignung müssen erst zur Einstellung vorliegen.

Bewerbungen für den Ausbildungsbeginn 01.08. und 01.10.2020

Ihre aussagekräftigen Bewerbungsunterlagen senden Sie uns bitte bis zum 30.11.2019 bevorzugt per E-Mail.

  • ein Bewerbungsschreiben
  • einen tabellarischen Lebenslauf
  • eine Fotokopie der letzten Schulzeugnisse und evtl. weitere Zeugnisse einer beruflichen Tätigkeit oder des FSJ, ggf. den Nachweis einer abgeschlossenen Berufsausbildung, Führerschein Klasse B (BF 17) oder einen Nachweis über die begonnene Führerscheinausbildung

Kontakt für Infos


Jana Meier

Moltkestraße 10
25421 Pinneberg
Telefon: 04101.516 80 54
E-Mail: karriere@rkish.de
 
 

  • Voraussetzungen
  • Die Leistungen der RKiSH
  • Was ist bei der RKiSH anders?
Formale Anforderungen
  • Mittlerer Schulabschluss - MSA (Realschulabschluss) oder Erster algemeinbildender Schulabschluss - ESA mit abgeschlossener, zweijähriger Berufsausbildung
  • Gesundheitliche Eignung (wird durch unsere arbeitsmedizinischen Dienst festgestellt) 
  • Führerschein Klasse B (BF 17) zum ersten Tag der Ausbildung
  • polizeiliches Führungszeugnis ohne Eintragungen zum Tag der Einstellung 
Persönliche Eignung
  • Teamfähigkeit
  • Empathie
  • Hohe Auffassungsgabe
  • Verantwortungsbewusstsein
  • Selbstständigkeit
Rahmenbedingungen
  • Wir bilden für den eigenen Bedarf aus
  • Vergütung nach TVAöD-Pflege
      • erstes Ausbildungsjahr: 1.090,69 Euro
      • zweites Ausbildungsjahr: 1.152,07 Euro
      • drittes Ausbildungsjahr: 1.253,38 Euro
  • Führerschein Klasse C1
  • 30 Urlaubstage pro Jahr
  • Jahressonderzahlung („Weihnachtsgeld“)
  • Schichtzulagen nach tatsächlicher Tätigkeit
  • anteilige Erstattung von Reisekosten
  • Diensthaftpflicht- und Unfallversicherung
Lehrmaterial

Die RKiSH stellt allen Auszubildenen zum Notfallsanitäter:

  • Stethoskop
  • Lehrbücher
  • Zugang zu unsere E-Learning-Plattform
  • selbsverständlich die persönliche Schutzausrüstung
Einbindung
  • Jährliche Mitarbeitergespräche
  • Mitarbeit in Teams
  • Mitarbeit in Projektgruppen
  • Mitarbeiterbefragungen
  • Ideenmanagement
  • Regelmäßige Chats mit den Mitarbeitern und der Unternehmensleitung
  • Regelmäßige Team- und Wachenbesprechungen
Unterstützung
  • Aktivheft - Belohnung von gesundheitsbezogenen Aktivitäten 
  • Übernahme der Eintrittskosten in vielen Schwimmbädern
  • Übernahme der Startgebühr für Sportwettkämpfe (bis 40 Euro pro Wettkampf)
  • Vergünstigungen in Fitnessstudios
  • Ergonomie am Arbeitsplatz
  • Betriebssportgruppen
  • Massageangebot
  • Obst- und Gemüsekorb für die Rettungswachen oder Verwaltungsstandorte
  • Rückenschule
  • Stresstest
  • Psychosoziale Notfallversorgung für Einsatzkräfte (PSNV-E)
  • Psychologische Beratung
  • Ernährungsberatung
  • Betriebliches Eingliederungsmanagement (BEM)
  • Suchthilfe und -prävention
Wie ist der Schichtdienst geregelt?

In unserem eigens entwickelten Dienstplansystem, auf Basis eines flexiblen Jahresdienstplanes, ist die oberste Priorität die Vereinbarkeit von Privatleben und Beruf. So gehören Teilzeitarbeitsverhältnisse zur gelebten Praxis. Das liegt weit über dem Standard im Rettungsdienst. Den Rahmen dafür bildet der Tarifvertrag des öffentlichen Dienstes (TVöD). Ein Vollzeit arbeitender Notfallsanitäter hat eine 48-Stunden-Woche (incl. Bereitschaftszeit und Pausen). Wie im Rettungsdienst üblich arbeiten wir mit einem Wechselschichtsystem. Dabei variieren die Schichtlängen zwischen neun und zwölf Stunden. Je nach der Anzahl der Nachtdienste, die ein Mitarbeiter regelmäßig arbeitet, hat er gemäß TVöD Anspruch auf zusätzliche Urlaubstage. Außerdem gibt es die Möglichkeit des Freizeitausgleichs über ein Arbeitszeitkonto.

Erfahren Mitarbeiter im Einsatzdienst, was im Unternehmen vor sich geht?

Ja. Über betriebliche Informationen, das Intranet, unsere Mitarbeiterzeitung oder den regelmäßigen Chat mit der Unternehmensleitung. Alle Mitarbeiter haben jederzeit die Gelegenheit, besondere Themen anzusprechen, die sie momentan bewegen. Denn die RKiSH ist die Summe ihrer Mitarbeiter.

Interessieren die Ideen der Mitarbeiter?

Ohne die Mitarbeiter geht es bei uns nicht! Die Herausforderungen der Zukunft werden ganz häufig mit unseren Mitarbeitern gemeinsam erörtert. Ein Beispiel: Zum Thema Weiterentwicklung des Rettungsdienstes nach Einführung des Berufes des Notfallsanitäters, findet ein strategischer Dialog zwischen interessierten Mitarbeitern und der Unternehmensleitung statt. Hier werden Ideen dazu entwickelt und diskutiert. Außerdem existieren ein Ereignis-Meldesystem und ein betriebliches Ideenmanagement. Hier haben unsere Mitarbeiter die Möglichkeit haben, direkt Einfluss zu nehmen.

Wie funktioniert die Umsetzung neuer Ideen?

Besonderen Wert legen wir auf das Projektarbeit: Jeder Wachenleiter reicht Projekt-Entwürfe ein. Die Ideen dafür liefern die Mitarbeiter der Wache. Erfolgreich durchgeführte Projekte heißen beispielsweise „Verbesserung der Zusammenarbeit mit Pflegeheimen“ oder „Critical Incident Reporting System - CIRS“.

Gibt es Lösungen für die Zukunft?

Für den gesamten Gesundheitssektor stellt der demografische Wandel die größte Herausforderung dar. Die RKiSH hat auf der Grundlage der Masterarbeit "Der Rettungsdienst in Schleswig-Holstein im Jahr 2025"  von einem ihrer Controller Konzepte entwickelt, um dieser Aufgabe frühzeitig zu begegnen. Auch werden Ideen entwickelt, wie Transporte in Krankenhäuser reduziert werden könnten und die Bürger dennoch die benötigte Hilfe für ihre Situation bekommen. Eine Idee ist die differenzierte Notfallversorgung: Ein weiteres Einsatzmittel, welches von der Leitstelle disponiert werden kann und mit einem speziell geschulten Notfallsanitäter besetzt ist, der direkte ärztliche Expertise mittels Telekonsultation nutzen können soll.

Wie sieht bei der RKiSH Arbeitssicherheit aus?

Die Leiter der Rettungswachen werden regelmäßig zur Arbeitssicherheit geschult. Sie achten beispielsweise darauf, dass die Einsatzdienstmitarbeiter richtig heben, die Lasten verteilt sind und bei gegebenen Anlässen Helme aufgesetzt werden. Des Weiteren werden alle Wachen von der Stabsstelle Arbeitssicherheit überprüft. Alle Maßnahmen stehen detailliert in unserem Arbeitsschutzhandbuch.

Was ist das Besondere der RKiSH-Region?

Die Vielfältigkeit. Und: Bei uns kann man Arbeiten, wo andere Urlaub machen. Wir decken Stadt- und Landrettung ab. Mitunter haben wir auch Einsätze auf See. In den ländlichen Regionen ist es naturgemäß eher ruhiger, auf den Wachen in städtischen Gebieten haben wir eine höhere Frequenz an Einsätzen. Egal, ob nun ländlich oder städtisch: Wir sind in Norddeutschland, und das prägt uns.