Vom Simulator ins Leben

Vom Simulator ins Leben

Im 20-Minuten-Takt helfen: einem Kind mit Knochenbruch, einem Herren mit Herzinfarkt oder bei einer Entbindung. Bei unserer jährlichen Flächenübung bauen wir auf einem ehemaligen Flugplatz rund 15 Stationen mit professionell geschminkten „Verletzten“ und „Kranken“ auf. Die Azubis arbeiten in Dreier-Teams, die jeweils aus allen Lehrjahren zusammengesetzt sind. Nach jeder Station gibt ein Trainer Feedback.

Die Simulatoren werden von Dozenten im Leitstand gesteuert. Sie überblicken Monitore und Kameras. Alle Übungen werden nachbesprochen. Praxis- und Theorieanteile beziehen sich aufeinander. „Nach acht Stunden Unterricht und Simulation ist man kaputter, als nach zwölf Stunden Dienst" sagen einige Auszubildenden.

„Das erste Mal geben wir Medikamente am Simulator. Da können wir Fehler machen und sie korrigieren. Die Pupillen werden sogar unterschiedlich groß, da geht einem ganz schön die Düse. Azubis anderer Rettungsdienste lernen das alles am Patienten“, meint Christian (re.).

Die Geräte und die Medikamente der Akademie sind die gleichen, wie auf den Wachen. Sie hat ein eigenes Lager, das ständig auf dem modernsten Stand und vollständig gehalten wird. Hier liegt neben dem Simulator ein Ampullarium, welches bei Einsätzen in Wohnungen im Rucksack ist.

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